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Förderverein Schienenbus e.V.
Heubergstraße 21
70806 Kornwestheim
Telefon: 07154.131836

Weihnachtliches Erzgebirge

Erleben Sie einige der landschaftlich schönsten Eisenbahnstrecken im Erzgebirge nach einer einzigartigen Anreise im historischen Schienenbus. Steigen Sie ein zu einem unvergesslichen Bahnerlebnis und lernen Sie die Strecke aus der ungewohnten Perspektive des Lokführers kennen, dem Sie während der Fahrt „über die Schulter“ schauen können. – Lehnen Sie sich entspannt zurück und genießen Sie den konkurrenzlosen Panoramablick, den Ihnen der rundum voll verglaste „Rote Flitzer“ bietet. Es darf gerne gefilmt und fotografiert werden. 

Ausgangspunkt für die Erkundung des Erzgebirges ist Schwarzenberg, die „Perle des Erzgebirges“. Umgeben von bewaldeten Bergrücken liegt der Ort malerisch im Talkessel des Schwarzwassers an der Silberstrasse, einer der interessantesten Ferienstrassen Deutschlands. Die Route bildet ein beeindruckendes Band bergbaulicher Traditionen, die vor allem zur Adventszeit wieder lebendig werden. Höhepunkt des vorweihnachtlichen Brauchtums sind die Bergparaden und -aufzüge. Wahrzeichen der Stadt sind das Schloss und die Kirche St. Georg, die auf einem hervorspringenden Felssporn thronen.

Wenn Weihnachten eine Heimat hat, ist es sicher das Erzgebirge. Keine andere Region steht so sehr für Lichterglanz und weihnachtliche Stimmung wie diese. Räuchermännchen, Engel, Nussknacker sowie holzgeschnitzte Tierfiguren werden noch traditionell hergestellt und im Spielzeugdorf Seiffen haben Sie Gelegenheit, den Handwerkern zuzuschauen. In den erleuchteten Fenstern erstrahlen prächtige Schwibbögen und auf den Marktplätzen drehen sich meterhohe Weihnachtspyramiden. Ein besonderes Erlebnis ist eine abendliche Licht’lfahrt durch die winterlichen Dörfer. 

Eisenbahnerlebnis und malerische Landschaften bilden im Erzgebirge eine romantische Verbindung. Auf dieser Reise lernen Sie einige der schönsten und technisch interessantesten Strecken Deutschlands kennen. Mit einem gut ausgebauten Schmalspurnetz wollte Sachsen einst die schwer zugänglichen Täler erschließen. Einige dieser historischen Strecken dienen bis heute touristischen Zwecken und erfreuen den Besucher durch den traditionellen Einsatz von Dampflokomotiven, die auf engen Kurven schnaufend durch die winterlichen Wälder ziehen. Der Besuch eines Eisenbahnmuseums bietet Gelegenheit, hinter die Kulissen der Sächsischen Schmalspurtradition zu schauen.  – Steigen Sie ein zu diesem ungewöhnlichen Reiseerlebnis, das nicht nur die Herzen von Bahnfans höher schlagen lässt.

1. Tag: Stuttgart – Schwarzenberg/Erzgebirge
Der historische Schienenbus startet zu seiner heutigen Panoramafahrt ab Stuttgart und fährt via Nürnberg durch das Tal der Pegnitz über Marktredwitz nach Hof. Der dortige Hauptbahnhof war Grenzstation der Königlich Bayrischen sowie Königlich Sächsischen Eisenbahn und wurde seinerzeit spiegelsymmetrisch angelegt. Die Grenze verlief genau durch die Mitte des repräsentativen Empfangsgebäudes mit seinem prunkvollen, heute restaurierten Königssaal. Nach einer (Foto-)Pause geht es über die Sachsenmagistrale zur Elster- und Göltzschtalbrücke, den beiden weltweit größten und auch heute noch beeindruckenden Ziegelbrücken aus der Mitte des 19. Jh. Tagesziel ist Schwarzenberg. Je nach Zeit besuchen Sie das Eisenbahnmuseum, das neben Fahrzeugen auch historische Einrichtungen von Werkstatt und Bahnbetrieb zeigt. Unternehmen Sie einen Bummel durch Schwarzenberg, das neben festlich geschmückten Gassen in der denkmalgeschützten Altstadt auch eine über sieben Meter hohe Großpyramide bietet.

2. Tag: Seiffen/Erzgebirge
Die heutige Panoramafahrt führt über Chemnitz nach Olbernhau. Dort zweigt eine Nebenstrecke nach Neuhausen ab, an der auch die frühere Bahnstation von Seiffen liegt. Die Strecke soll bis zum Reisetermin wieder für touristische Fahrten zur Verfügung stehen, wodurch ein Transfer mit öffentlichen Bussen vermieden werden könnte. Das Spielzeugdorf Seiffen steht zur Reisezeit ganz im Zeichen des bevorstehenden Weihnachtsfestes. Straßen, Geschäfte und Weihnachtsmarkt sind märchenhaft geschmückt und stimmungsvoll illuminiert. Die Auslagen in den Schaufenstern zeigen traditionelle Volkskunst und an allen Ecken gibt es typisch erzgebirgische Leckereien sowie duftenden Glühwein. In einer Schauwerkstatt haben Sie Gelegenheit, den Handwerkern beim Drechseln, Schnitzen oder Bemalen der Figuren zuzuschauen. Bei einem Bummel erleben Sie das einzigartige Ambiente des beschaulichen Ortes. Besuchen Sie dabei auch das Spielzeugmuseum und die barocke Rundkirche, ein beliebtes Fotomotiv. Zu den Höhepunkten des Aufenthaltes zählt sicher die traditionelle Bergparade mit der Hüttenknappschaft Seiffen und dem Lebendigen Spielzeug. Auf der abendlichen Rückfahrt nach Schwarzenberg erleben Sie die weihnachtlich erleuchteten Bergdörfer mit ihren charakteristischen Schwibbögen und den meterhohen Weihnachtspyramiden.

3. Tag: Annaberg-Buchholz/Oberwiesenthal
Der Schienenbus startet heute zu einer Panoramafahrt auf der Erzgebirgischen Aussichtsbahn. Die 24 km lange Strecke ist die letzte erhaltene Querverbindung zweier Bahnstrecken und führt auf den Höhen des Erzgebirgskamms von Schwarzenberg nach Annaberg-Buchholz. Unterwegs bieten sich reizvolle Ausblicke auf die umliegenden Gipfel und die in den Tälern liegenden Ortschaften. Die Streichholzbrücke des Markersbacher Viadukts ist der markanteste Brückenbau. Nach Ankunft in Annaberg haben Sie Gelegenheit zu einem Besuch des weihnachtlich geschmückten Marktes und der St.-Annen-Kirche. Der Ort wurde um 1500 durch den Abbau von Silbererz reich und benötigte einen Rechenmeister, worauf sich Adam Ries(e) dort niederließ. Das Mathematikgenie wirkte bis 1559 in Annaberg, woran ein Museum erinnert. Wer will, besucht stattdessen fakultativ das Modellbahnland Erzgebirge mit der größten Spur-1-Anlage Europas. 
Weiter geht es nach Cranzahl, wo Sie auf Schmalspur umsteigen. Die Fichtelbergbahn erwartet Sie zu einer romantischen Dampflokfahrt nach Oberwiesenthal, der höchstgelegenen Stadt Deutschlands (914 m). Sie liegt idyllisch am Fuß des Fichtelberges und ist der beliebteste Wintersportort des Erzgebirges. Unternehmen Sie einen Bummel oder fahren Sie mit der ältesten Seilbahn Deutschlands auf den Fichtelberg in fast 1.200 m Höhe. Bei klarem Wetter bietet sich ein schöner Blick bis hin zum Riesengebirge und zum Böhmerwald. Per Dampf geht wieder nach Cranzahl, wo der Schienenbus zur Rückfahrt nach Schwarzenberg wartet.

4. Tag: Schwarzenberg/Erzgebirge – Stuttgart
Heute besteht Gelegenheit zum Besuch des originalgetreu restaurierten Kleinbahnhofs in Rittersgrün. Neben interessanten Fahrzeugen zeigt er ein historisches Stellwerk und den alten Fahrkartenschalter mit Exponaten früher Kommunikationstechnik. Nach einer Führung nehmen Sie Abschied vom Erzgebirge, dann heißt es wieder: „Einsteigen zur Panoramafahrt mit dem Roten Flitzer“, der die Heimreise in Richtung Stuttgart antritt. 

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Termin und Fahrstrecke 2010
26. bis 29. November 2010
ab/bis Stuttgart, Ludwigsburg, Bietigheim-Bissingen, Heilbronn, Schwäbisch Hall, Crailsheim, Nürnberg, Hersbruck, Marktredwitz

Fahrpreis pro Person
Doppelzimmer
489 Euro
Einzelzimmer
534 Euro
Inklusivleistungen
• Fahrt im historischen Schienenbus ab/bis gebuchtem Zustiegsort
• 3 x Übernachtung/Halbpension (Frühstück und Abendessen)
• Kurtaxe
• Reiseleitung
• Eintritte und Besichtigungen laut Programm
• Dampflokfahrt von Cranzahl nach Oberwiesenthal und zurück 
• Infomaterial (1 x je Zimmer)
• Sicherungsschein

Mindestteilnehmerzahl
50 Personen

Anmeldeschluss
5. November 2010

Alle Preise sind pro Person.

Aktuelles:


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Fahrt zum Internationalen Guggenmusikfestival
Schwäbisch Gmünd

So, 12.02.2012
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Fahrt zum Rosenmontagsumzug
Mainz

Mo, 20.02.2012
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Närrische Ausfahrt zum
Rottweiler Narrensprung

Di, 21.02.2012
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